Wettis Welt

Ein satirischer Blick auf Dinge, die die Welt garantiert nicht verändern …

2541 – Das Jahr geht schnell zu Ende

Verfasst von wettiscorner am Dezember 6, 2009

Nur noch ein paar Tage, und schon ist wieder Weihnachten und das Jahr 2009 neigt sich dem Ende zu. Ist ganz schön schnell rumgegangen. Heißt es nicht auch, dass mit zunehmendem Alter die Zeit immer schneller vergeht? Liegt wohl daran, dass wenn man Bergfest gefeiert hat, es unaufhaltsam abwärts geht. Und da ist man bekanntlich schneller unterwegs als bergauf. Einige kluge Leute beginnen ja schon mit dem Ende von 2009 ein Resumee des ersten Jahrzehnts im neuen Jahrtausend zu ziehen. Was aber falsch ist, denn das Jahrzehnt hat erst mit dem 1.1.2001 begonnen und endet erst am 31.12.2010. Wir haben zur Bewertung des Jahrzehnts also noch etwas Zeit. Nur eines ist schon jetzt klar: Web 2.0 inkl. Blogs und Twitter hat die Kommunikation unserer Welt verändert. Deshalb einfach mal nachschauen unter http://twitter.com/DrWetti und mir gefälligst folgen.

meint Dr. Wetti

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2632 – Infinite Jest ist ein Jahrtausendroman

Verfasst von wettiscorner am September 6, 2009

Was passiert, wenn Allen Ginsberg, William S. Burroughs (Naked Lunch), Thomas Mann, Hermann Hesse, Hermann Melville, Michel Houellebecq, Stanislaw  Lem, Philip K. Dick, John Brunner (Morgenwelt) und Anthony Burgess (Uhrwerk Orange) einen Draufmachen und beschließen, einen gemeinsamen Roman zu schreiben? Dann könnte genau das herauskommen, was David Foster Wallace (Gott hab ihn selig) mit Infinite Jest / Unendlicher Spaß (in der Übersetzung von Ulrich Blumenbach) zu gelingen scheint. Nichts anderes als der Roman des Jahres, wenn nicht des Jahrzehnts, auch wenn das Original noch aus dem letzten Jahrtausend stammt, was man diesem größenwahnsinnigen, drogenumhüllten, in der Zukunft angesiedelten Meisterwerk denn auch an und ab anmerkt. Okay, ich habe zwar erst 100 Seiten gelesen und rund 1450 Seiten (inkl. Fußnoten) stehen mir noch bevor. Aber ich werde jede Seite, ach was, jede Zeile, dieses vollkommen durchgeknallten, sperrigen, genialischen Abgesangs auf die Zivilisation genießen. Wundervolle Wortkreationen a la Lem, gigantische Schachtelsätze, die selbst Thomas Mann erblassen lassen, eine Ideenvielfalt und Beschreibungskreativität, die eines Melvilles würdig sind. Es empfiehlt sich, ein Fremdwörterbuch dabei zu haben :-) . Infinite Jest könnte tatsächlich ein unendlicher Spaß werden, zumindest noch 2632 Tage !

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2702 – Irgendwann geht jeder den Weg allen Irdischen

Verfasst von wettiscorner am Juni 28, 2009

Nun ist also auch Michael Jackson den Weg allen Irdischen gegangen. Viele meinen, viel zu früh. Zyniker behaupten, was besseres hätte dem King of Pop gar nicht passieren können, denn soviel Medienhype um Jackson war nie und wird nie wieder sein. Gut, von den jetzt wieder massenhaft verkauften CDs hat er nichts mehr, im Gegensatz zu seiner Familie und seinen Insolvenzverwaltern. Was solls, er hat den Abgang, der ihn endgültig zur Legende macht, trotz der negativen Eskapaden und Schlagzeilen der letzten Jahre.

Ich bin jetzt wahrlich kein Jackson-Fan, hab noch nicht mal eine CD von ihm zu Hause, aber bei Titeln wie „Don´t stop till you get enough“, „Beat it“, „Billy Jean“ oder „Earth Song“ gerate sogar ich ins Schwärmen. Und sein „Stranger in Moscow“ ist nicht nur sein schönster Song, sondern auch sein genialstes Video.  Und genau das kann man seit einiger Zeit auf YouTube nicht mehr hochladen, wegen Rechtsstreitigkeiten. Nun denn, was solls, schließlich hat jeder seine eigenen Probleme. Aber immerhin hat jeder auch die Möglichkeit, den Weg allen Irdischen auf seine Weise zu gehen, so wie der Steppenwolf.

Noch 2702 – dann schaun ma mal, was der Michael so macht.

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Ach du Schreck, bald ist Hessentag in Langenselbold

Verfasst von wettiscorner am Juni 3, 2009

Toll, am 5. Juni geht es los und ich freu ich mich schon richtig kribbelig. Nein, nicht auf den Hessentag in Langenselbold, sondern vor allem auf den damit verbundenen Lärmterror durch das bevorstehende Verkehrchaos.  Ich wohne in einem unbedeutenden Örtchen in unmittelbarer Nähe zum diesjährigen Hessentagsterrorstädtchen. Erwähnte ich schon, dass die wohl in der Regel gut besuchte Landesaustellung und das Festzelt keine 3 Kilometer Luftlinie von mir entfernt liegen? Ich glaube, das werden sehr ruhige Tage und Abende auf meinem Balkon.

Schöner  ist nur noch: Ich wohne an einer eigentlich vollkommen unbedeutenden Gemeindestraße, die allerdings seit geraumer Zeit in einem nicht geahnten Ausmaß als Umgehungsstraße nach Langenselbold ZWECKENTFREMDET wird !! Bereits heute befahren teilweise mehr als 300 Fahrzeuge (inkl. LKW und Bussen) stündlich diesen Weg, was mit einer extremen Lärmbelästigung aber auch hohen Gefährdungen verbunden ist, da sich kaum einer der Autofahrer an die vorgeschriebenen 50 km/h hält. Durch den bevorstehenden Hessentag dürfte sich das Verkehrsaufkommen nun ins Unerträgliche steigern, zumal die für das Verkehrskonzept zuständigen Oberhirnis „intelligenterweise“ die Parkplatzbeschilderung zum Hessentag auch noch gezielt über diese Straße (und nicht sinnigerweise über die nahliegende A45/A66 ) ausweisen. 

Natürlich habe ich dem Hessentagsteam vor Tagen zu diesem unhaltbaren Versagen einige kluge Fragen gestellt: 1. Wer ist für die irrsinnige Parkplatzbeschilderung verantwortlich? 2. Warum wird der Verkehr nicht gezielt über die naheliegende A45 zu den Parkplätzen geleitet? und die Königsfrage: 3. Als Bürger bringe ich für den Hessentag Opfer, in dem Sinne, dass ich den Verkehrswahnssinn und die damit verbundene unerträgliche Lärmbelastigung (zuzüglich des Lärmes, der wahrscheinlich ohnehin von der Landesausstellung und den Festivitäten permanent zu uns überschwappen wird) ertragen muss. Welche Gegenleistung bzw. welches „Opfer“ bzw. welche Geste des Entgegenkommens darf ich von Langenselbold und dem Hessentagsteam erwarten?

Leute, stellt euch vor, es ist bis heute keine Antwort gekommen. Bitte, wenn die Verantwortlichen glauben, sie könnten die Besorgnisse von Anrainern einfach ignorieren … . Naja, ich will mal schauen ob doch noch was kommt. Und wenn nicht? Nun, ich werde die Situation im Auge behalten …

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2764 – Die Welt wird noch verrückter

Verfasst von wettiscorner am April 27, 2009

Schon erstaunlich, da gibt es heute Sondersendungen ohne Ende im deutschen TV. Aber nicht wegen der Schweinegrippe, sondern wegen der erwarteten Entlassung eines Angestellten des Fußballclubs Bayern München. Als ob das nun wirklich die Welt interessieren würde, zumal es dieser Person auch nach der Freistellung im Gegensatz zu vielen anderen aufgrund der Wirtschaftskrise entlassenen Arbeitnehmer in Deutschland finanziell sehr gut gehen dürfte. Also nicht mal ein Fußnote ist dieser Jürgen K. wert, aber trotzdem faszinierend, welch ein Drama von den Medien um diese Person aufgebaut wurde. 

Welche Dramen die Schweinegrippe noch schreiben wird, bleibt vorerst abzuwarten. Sie scheint in jedem Fall bedrohlicher zu sein als die Vogelgrippe, die sich im Endeffekt als recht hamlos erwiesen hat. Droht uns also ein Endzeit-Szenario wie in „Twelve Monkeys“, ist es das Ergebnis eines misslungenen Gen- oder Virenexperiments? Oder ist es einfach nur die Rache der Schweine – an Tierversuchen, die im Namen der Menschheit an diesen sensiblen Tieren jahrzehntelang durchgeführt wurden? Irgenwann schlägt halt die Natur mal zurück. Und was werden die Folgen sein?

Fällt die Vergabe der deutschen Fußballmeisterschaft aus, weil Massenansammlungen von Menschen verboten werden und die Stadien geschlossen bleiben? Wäre eh wurscht, denn nachdem ja scheinbar kampflos diesem Club aus München die Meisterschaft mal wieder geschenkt wird, kann man auf die Austragung der letzten 5 Spieltage zum Wohle und Gesundheit der Menschheit durchaus verzichten.

Dem Steppenwolf kanns egal sein, er grinst sich eins, weil er sieht, dass die Welt seit seinem letzten Auftauchen noch verrückter geworden ist, und er zählt noch 2764.

  

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Genug enttäuscht – adieu Schalke

Verfasst von wettiscorner am März 4, 2009

Tja, das wars dann Ihr Schalker Möchtegern-Meister. Nach nunmehr bald 30 Jahren Schalker Freud und Leid sage ich erstmal adieu zu euch und unterstütze euch vielleicht mal wieder, wenn ihr langfristig am Stück ordentliche Leistung und ehrliche Arbeit abliefert. Das zum Erbrechen schlechte 0:1 heute im Pokalspiel gegen Mainz 05 ( einem Zweitligisten) war das i-Tüpfelchen auf eine ganze Reihe jahrelanger Enttäuschungen. Aber jetzt ist klar: Mich habt ihr genug enttäuscht – adieu Schalke. Eigentlich müsste ich jetzt meinen Schalke-Schal auf dem Balkon verbrennen. Aber aus Umweltschutzgründen (der Gestank wäre für meine Nachbarn unzumutbar) schmeiße ich das Ding lieber in die Tonne. Das Gleiche sollte man auch mit diesem Verein machen.

Das Gewürge von Schalke ist mittlerweile schon mehr als geschäfts- und imageschädigend. Es ist eine Bankrotterklärung an den Fussball. Als Ex-Schalker Fan kann ich leider nur noch sagen: Diese leb- und planlose Söldnertruppe ist eine Schande für den Fussball. Kein Konzept, keine spielerische Linie, geschweige denn Klasse, kein Zug zum Tor, Abspielfehler und Arbeitsverweigerung am laufenden Band. Ein unfassbares Armutszeugnis. In keiner einzigen Minute des Spiels ließen die Knappen erkennen, dass sie dieses Spiel wirklich gewinnen wollten. Keine Frage, nach diesem Spiel müssen Fred „The International“ Rutten und Andreas „Ich habe auch gute Spieler eingekauft“ Müller hoffentlich endlich den Hut nehmen, die Hälfte der Mannschaft muss verkauft und ein freiwilliger Neustart in der 3. Liga mit jungen, hungrigen Nachwuchsspielern muss durchgeführt werden. Dann darf man wenigsten noch ehrlichen Fussball erwarten.  Ich verabschiede mich von dieser Truppe und beglückwünsche Mainz. Eine durchschnittliche Leistung dieser Mannschaft hat heute bereits gereicht um einen sogenannte Spitzenmannschaft aus der Pokal zu werfen. Unfassbar.

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DrWettis Top 10 der Filmgeschichte

Verfasst von wettiscorner am Dezember 21, 2008

Das Kinojahr 2008 verlief doch eher bescheiden. Es gab nur wenige Filme, die das Zeug zum Klassiker haben, darunter „Schmetterling und Taucherglocke“ von Michael Gondry und „Dark Knight“ von  Christopher Nolan.  Schön dass man  ob des mangelnden Angebots guter neuer Filme doch immer wieder auf seine Lieblingsfilme der letzten 100 Jahre zurückgreifen kann. Natürlich hat auch euer ergebener DrWetti seine Favoriten. 

Hier für die Kenner meine absoluten Top Ten: 2001-Odyssee im Weltraum (Kubrick), Blade Runner (R. Scott), Uhrwerk Orange (Kubrick), Der Große Diktator (Chaplin), Alien (R. Scott), Moderne Zeiten, Lichter der Großstadt (beide Chaplin), Stalker (Tarkowskji), Fight Club (Fincher), Apokalypse Now (Coppola) und die Herr der Ringe-Trilogie (Jackson). Und dann kommen noch mindestens 50 Filme, die ich jedem nur wärmstens empfehlen kann, z.B. „Winterschläfer“, Big Lebowski, Heat, Solyent Green und und und.

Wo ich gerade dabei bin, will ich auch gleich einige herausragende Hauptdarsteller-Leistungen hervorheben. Ich halte jedenfalls folgende Top-10 für besonders erwähnenswert:

Jack Nicholson in Shining, Malcolm McDowell in Uhrwerk Orange, Jeff Bridges als Big Lebowski, Christian Bale in The Machinist, Robin Williams in König der Fischer, Martin Sheen in Apokalypse Now, Russell Crowe als Insider, Gene Hackman in French Connection, Peter O´Toole als Lawrence von Arabien und die ultimative Leistung von  Robert de Niro als Taxi Driver.

Diese Liste ließe sich natürlich noch problemlos verlängern. Vorschläge und Meinungen sind daher herzlich willkommen.

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2922 – Verrückte Welt, aber nicht für den Steppenwolf

Verfasst von wettiscorner am November 20, 2008

Was ist das nur für eine verrückte Welt, in der wir leben: Piraten entführen einen Supertanker, der mit  Öl für 100 Mio. Dollar gefüllt ist – wollen die jetzt solange durch die Weltmeere schippern, bis der Menschheit das Öl ausgeht und sie dann den großen Reibach glauben machen zu können?  Eine Solarfirma will Opel, den Inbegriff der deutschen Mittelschicht, übernehmen, um eine grüne Autofirma aufzubauen? Warum eigentlich nicht. Ich selbst bin seit 20 Jahren treuer Opel-Fahrer (8 Jahre Kadett, 6 Jahre Astra, seit 6 Jahren Astra Coupe) und bins zufrieden. Warum sollte eine Autofirma nicht mal neue Wege gehen! Ach ja, wir Hessen dürfen mal wieder wählen gehen, weil sich keine der Parteien wirklich ihrer Verantwortung bewusst war. Bitte, dann wird halt wieder Weihnachten durch eine unsinnigen Wahlkampf beschmutzt. Eigentlich unnötig, denn es ist doch klar, wer gewinnt. Die Sozen haben nur eine Chance, wenn es viele Mitleidswähler gibt. Und was macht der Steppenwolf? Er fletscht die Zähne, schüttelt ob der Verrückheit dieser Welt und der aktuellen Geschehnisse nur den Kopf und lacht sich kaputt. Soll sie doch so richtig verrückt werden diese Welt. Denn nur dann wird ihr Zugang ins Magische Theater gewährt. Der Steppenwolf freut sich nicht nur darauf, sondern auch auf den 20.11., denn dann sind es nur noch 2922 – und er kann sich seiner eigentlichen Bestimmung widmen …

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Geld unterm Kopfkissen bunkern?

Verfasst von wettiscorner am Oktober 8, 2008

Na, heute auch schon wieder Millionen an der Börse verloren? Macht doch nichts. Solange man nicht die imaginären Verluste realisiert, passiert doch nichts. Am besten einfach die Finanzkrise aussitzen. Wird schon alles wieder gut. Ich glaube an unser Geldsicherungssystem und an die Worte unserer Kanzlerin. Oder lieber doch nicht? Haftet Frau Merkel eigentlich persönlich für ihre  Zusicherung? Kann ich sie anzeigen, wenn mein Geld verbrannt ist? Also was tun: Alles Geld von der Bank holen und unterm Kopfkissen bunkern? Vielleicht sperren die Banken irgenwann unsere Konten und dann wars das. Fakt ist: wir müssen alle den Gürtel enger schnallen (aber in jeder Krise steckt auch eine Chance, ha ha, einer der dämlichsten Sülzsprüche aller Zeiten), es gibt für alle nur noch monatliche Benzinrationen über 10 Liter, die Fußball-Bundesliga stellt in der Winterpause den Betrieb ein, weil die Spielergehälter nicht mehr ausgezahlt werden, die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt, Hersteller von Geldsafes für Zuhause werden zu neuen Börsenstars, der Mob wird auf die Straße gehen, weil Samstags keine Bundesliga mehr stattfindet, es wird Anarchie herrschen und alsbald ein Bürgerkrieg ausbrechen, bis endlich wieder der Ball rollt. Also genießt die letzten Tage der Ruhe, nutzet den Tag, denn dunkle Wolken brauen sich über uns zusammen ….

(Noch 2965)

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Schalke – quo vadis?

Verfasst von wettiscorner am September 13, 2008

Oh je, oh je. Jetzt reicht noch nichtmal ein 3:0, um ein Revierderby sicher nach Hause zu bringen. Langsam fehlen mir bei dieser Mannschaft die Worte. Nach der 0:4-Klatsche bei Atletico Madrid – wohl einem der schlechtesten, blamabelsten und peinlichsten Auftritte einer deutschen Mannschaft auf internationaler Bühne der letzten 100 Jahre, schlicht eine Bankrotterklärung – war ich nur geschockt. Jetzt bin ich fassungslos. Keine Frage, die Meisterschaft ist schon am 4. Spieltag verspielt, wieder gegen den Reviernachbarn. Diese Versager wollen scheinbar nicht- und haben es ehrlich gesagt auch nicht verdient. Wie man nach einem lächerlichen Gegentor komplett den Faden verliert und sich durch imageschädigende Brutalo-Fouls selbst dezimiert ist für mich nicht nachvollziehbar,  zeugt von einem vollkommen unprofessionellen Verhalten und ist einer selbst ernannten Spitzenmannschaft in Gänze nicht würdig. Ich hoffe, dass gerade Herr Ernst für sein dämliches Foul auch intern heftigst bestraft wird. Eine Spitzenmannschaft schaukelt ein 3:0 locker nach Hause. Nicht so die Schalker Hansel. Aber dies hat ja System. Schon 2007 reichte nicht mal ein 7-Punkte-Vorsprung, um die sicher geglaubte Meisterschaft endlich einzutüten. Ein Versager-Club eben und leider, und ein Club, der es immer wieder versteht, einem das Wochenende zu vermiesen. Ob das 2:3 von 3:3 von Herrn Frei nun Abseits oder kein Handspiel war, darüber brauchen wir gar nicht zu diskutieren. Das haben sich die Knappen selber eingebrockt, denn soweit hätte es gar nicht kommen dürfen. Sie können sich sogar beim Schiri bedanken, dass er nicht hat nachspielen lassen, denn dann wäre sicher noch das 4:3 gefallen. Aber das wäre dann auch egal gewesen. Schalke - quo vadis? Holt erstmal 40 Punkte, damit es wenigstens nicht in die Relegation geht.

Ein empörter Schalker (und das seit 1979)

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